Pfitzauf
Gang: HauptspeiseKüche: DeutschlandSchwierigkeit: Einfach4
Portionen20
Minuten1
StundePfitzauf stammen aus dem Schwäbischen. Der Name Pfitzauf kommt vom schwäbischen Dialektausdruck "aufpfitzen", was so viel wie "aufgehen" oder "aufblähen" bedeutet.
Und das passt auch zur Speise, denn im Ofen gehen die Pfitzauf richtig ab. Der Milchdampf treibt den Teig in die Höhe und die in der Hitze gerinnenden Eier verhüten das Überlaufen des Teiges im Ofen.
Dazu passt Vanillesauce, Kompott oder warme Früchte. Auch Vanilleeis schmeckt hervorragend zu Pfitzauf.
Pfitzauf hat meine Oma Mitzi regelmäßig gemacht, wenn wir bei ihr zu Besuch waren. Das war immer der kulinarische Höhepunkt. Sie selbst hatte das Rezept von ihrer Schwägerin Mitzl erhalten, die in Schwaben lebte.
Nun guten Appetit!
Zutaten
250 g Mehl
1/2 Liter Milch
4 Eier
1 Kaffeelöffel Salz
2 Esslöffel zerlassene Butter
Staubzucker zum Bestreuen
Anweisungen
- Ofen auf 210°C vorheizen. Butter schmelzen.
- Gesiebtes Mehl, Milch, Eier und Salz rührt man zu einem glatten Teig wie zu Flädle an. Zuletzt mischt man die zerlassene Butter darunter. Der Teig darf nicht zu dick sein, sonst werden sie nicht schön. Den Teig soll man nicht stehen lassen.
- 8-12 gut gefettete Pfitzaufförmchen zur Hälfte mit dem Teig füllen. Du kannst dafür entweder Kaffeetassen oder Soufflégläser verwenden.
- Man bäckt sie bei guter Hitze hellbraun. Sie steigen beim Backen immer auf das Doppelte auf. Der Milchdampf treibt den Teig in die Höhe und die in der Hitze gerinnenden Eier verhüten das Überlaufen des Teiges im Ofen. Nach dem Backen bestreut man sie mit Zucker. Backzeit etwa eine Stunde bei etwa 200-210°C. Während des Backens Ofen nicht öffnen, sonst fallen sie zusammen.